Wie ich eigentlich zu Pflanzen gekommen bin
Eigentlich hat meine Verbindung zu Pflanzen schon in meiner Kindheit begonnen. Meine Familie hat mich früher oft liebevoll den Blumenpflücker genannt, weil ich schon damals ständig mit Pflanzen, Blättern und allem Grünen zu tun haben wollte. Während andere Kinder vielleicht ganz andere Interessen hatten, habe ich mich schon früh von Natur und Pflanzen angezogen gefühlt.
Besonders meine Mutter hat diese Seite an mir gefördert. Sie hat mein Interesse nicht einfach als Phase abgetan, sondern es ernst genommen und unterstützt. Dadurch hatte ich früh die Möglichkeit, Pflanzen nicht nur als etwas Schönes zu sehen, sondern wirklich einen Bezug zu ihnen aufzubauen. Genau das hat vermutlich den Grundstein dafür gelegt, dass Pflanzen heute so eine große Rolle in meinem Leben spielen.
Mit der Zeit wurde aus dieser kindlichen Begeisterung mehr. Was früher einfach ein Spiel mit Blumen und Blättern war, wurde irgendwann zu echtem Interesse. Ich wollte verstehen, warum Pflanzen so wachsen, wie sie wachsen, was sie brauchen und warum manche Arten mich mehr faszinieren als andere. Besonders tropische Pflanzen haben mich immer mehr gepackt, weil sie so außergewöhnlich, lebendig und charaktervoll sind.
Rückblickend war es also kein plötzlicher Moment, in dem ich Pflanzen für mich entdeckt habe. Es war eher etwas, das schon immer da war und mit den Jahren stärker geworden ist. Die kindliche Neugier ist geblieben, nur dass daraus heute etwas viel Größeres geworden ist. Midnight Tropics ist am Ende auch ein Ergebnis davon: aus einer frühen Liebe zu Pflanzen, die nie wirklich weg war.
Für mich sind Pflanzen heute nicht nur schön anzusehen. Sie stehen für Wachstum, Ruhe, Geduld und Verbundenheit zur Natur. Und wenn ich ehrlich bin, hat das alles schon sehr früh angefangen — lange bevor es Midnight Tropics überhaupt gab.